2012, Holunderhof, Zürich

Holunderhof – Lärmschutz führt zu Vielfalt

Die Wechselwirkung zwischen der stark befahrenen städtischen Ausfallsachse und dem ruhigen Wohnquartier löst eine prägende Idee auf der Ebene Wohnungstypologie aus.

Zur Regensbergstrasse schützt ein strassenbegleitender Baukörper den rückwärtigen Freiraum vor dem Verkehrslärm. Südseitig wachsen Ausstülpungen aus dem Volumen, die zur lärmabgewandten Seite die Fassadenabwicklung vergrössern. An den Flanken stellen Maisonettewohnungen einen direkten Bezug zur Quartierstrasse her, die eine intime und wohnliche Stimmung erhält. 

Holunderhof – Erdgeschoss
Feine Abstufungen, die durch vortretende Mauerscheiben akzentuiert werden, gliedern den langen Baukörper und richten die Wohnungen zum Sonnenlicht aus.
Holunderhof – 1. Obergeschoss
Holunderhof – 1. Obergeschoss
Holunderhof – 2. Obergeschoss
Holunderhof – 2. Obergeschoss
Holunderhof – 3. Obergeschoss
Holunderhof – 3. Obergeschoss
Die Strassenfassade lebt von der plastischen Wirkung der Erker, die den Wohnungen einen Blick um die Ecke anbieten.
Das ansteigende Terrain der Regensbergstrasse widerspiegelt sich in einer sanften Abtreppung des Baukörpers, der von der gerade verlaufenden Trauflinie des Attikas zusammengefasst und beruhigt wird.
Maisonette-Wohnungen am Holunderweg

Adresse
Regensbergstrasse 191–203, Holunderweg 1–8, Zürich

Bauherrschaft
Gemeinnützige Baugenossenschaft Röntgenhof Zürich

Raumprogramm
101 Wohnungen

Architektur
Jakob Steib, Michael Geschwentner, Matthias Kyburz

Wettbewerbsteam
Tanja Wurmitzer, Linda Müller, Ana Sofia Mateus, Felix Matschke

Landschaft
Rotzler Krebs Partner, Zürich