2018, Sandacker, Zürich, 1. Preis

DSC00378
Ortho v4

Diese zwei Ersatzneubauten verdichten ein kleinteiliges Quartier in Zürich-Seebach. Wie kann auf kleinstem Raum die volle Ausnützung und gleichzeitig eine starke architektonische und räumliche Identität erreicht werden? Diese Frage stand bei dieser Bauaufgabe im Zentrum. Der Trick besteht paradoxerweise darin, dass wir auf ein mögliches Vollgeschoss verzichten. Dadurch erreichen wir eine maximale horizontale Ausdehnung der Baukörper, die drei anstelle von zwei Wohnungen pro Geschoss erlaubt. 

Kommt hinzu, dass die Attikageschosse ebenfalls grösser werden. Diese Ausgangslage nutzen wir, um den Dachabschluss zu einem architektonischen Thema zu machen. Die Attikas werden mit einer Blechhaut verkleidet und optisch vom Hauptkörper abgesetzt. Die beiden Häuser mit Fassaden in Einsteinmauerwerk erhalten dadurch ein markantes architektonisches Thema, welches sie zu einem Paar zusammenbindet.

Modellfoto
DSC00377
ANS O
IMG 4162
IMG 4925 v2
Fassadenmodell
Hochparterre
SAN 31 Haus Nord RG
Grundriss Haus Nord, Sandacker, Zürich
Modell3
Modell1
SAN 31 Haus Sued RG
Grundriss Haus Süd, Sandacker, Zürich

Die Bauherrschaft legt Wert auf gut möblierbare Grundrisstypologien und eine handwerklich geprägte Architektur, die dauerhaft und nachhaltig ist.

Die Wohnungen bauen auf einer konsequenten Trennung der privaten und gemeinschaftlichen Räume auf. Die halboffene Küche gliedert den Wohnbereich. Grosszügige Entrées bilden eine räumliche Drehscheibe und bieten Platz für den Alltag – sei es als Erweiterung der Zimmer oder als geräumiger Landeplatz für die grossen und kleinen Bewohnerinnen und Bewohner.

 

Wohnungsspiegel
SAN 31 Schnitt
Schnitt, Sandacker, Zürich

Und wohin mit den Autos? Um die knapp bemessene Vorgartenzone möglichst unberührt zu lassen, platzieren wir die Tiefgarage unter dem einen Haus, das eine annähernd ideale Geometrie besitzt. Erneut kommt uns der Verzicht auf ein Vollgeschoss entgegen. Die Tiefgarage taucht aus dem Terrain auf und stemmt die untersten Wohnungen auf die Höhe des Hochparterres.

 

 

DSC00416 v2
DSC00389

Adresse
Sandacker 14, 15, 8052 Zürich

Honorarsubmission mit Projektidee 2018, Planung und Ausführung ab 2019

Bauherrschaft
Habitat 8000 AG

Raumprogramm
24 Wohnungen mit Einstellhalle

Architektur
Patrick Gmür, Jakob Steib, Michael Geschwentner

Projektteam Wettbewerb
Matthias Kyburz (PL), Eldina Husic, Anastasia König, Nils Knodel, Nico Brunschweiler

Projektteam Ausführung
Caroline Schartz (PL), Corinne Huwyler

DSC00409
P8250324
P8250350
P8250393
SAN Situation neu
Regelgeschoss Nord
SAN Regelgeschoss Sud

Wie kann auf kleinstem Raum die volle Ausnützung und zugleich eine starke architektonische und räumliche Identität erreicht werden? Der Trick besteht paradoxerweise darin, dass wir auf ein Vollgeschoss verzichten und damit die maximale horizontale Ausdehnung der Baukörper und erlauben uns drei Wohnungen pro Geschoss.

 

Die zwei unterschiedlichen Volumen werden durch die Fassadengestaltung und deren Materialisierung zusammengehalten, gestärkt und in Beziehung zueinander gestellt. So nutzen wir beispielsweise den Dachabschluss im Attikageschoss und machen daraus ein architektonisches Thema.

Die Bauherrschaft legt Wert auf gut möblierte Grundrisstypologien und eine handwerklich geprägte Architektur, die dauerhaft und nachhaltig ist.

So werden die privaten von den gemeinschaftlichen Räumen konsequent getrennt und die Zimmer bieten Platz für die Bedürfnisse der grossen und kleinen Bewohnerinnen und Bewohner. Der Wohnbereich wird durch die halboffene Küche gegliedert und profitiert vom einladenden Aussenraum.