2022, Sandacker, Zürich, 1. Preis

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Wie kann auf kleinstem Raum die volle Ausnützung und zugleich eine starke architektonische und räumliche Identität erreicht werden? Der Trick besteht paradoxerweise darin, dass wir auf ein Vollgeschoss verzichten und damit die maximale horizontale Ausdehnung der Baukörper und erlauben uns drei Wohnungen pro Geschoss.

Modellfoto
SAN Situation neu
 Situation, Sandacker, Zürich

Die Hauseingänge der zwei unterschiedlichen Volumen liegen direkt gegenüber und bilden eine räumliche und soziale Nachbarschaft. Aus zwei Häusern wird eine Adresse mit starker Identität. Neben den farbig verputzten Aussenwandflächen nutzen wir beispielsweise die überdimensionierten Dachränder, die aussen angebrachten Storenkästen und die perforierten Metallverkleidungen um die architektonische Verwandtschaft zu betonen.

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Regelgeschoss Nord neg
Regelgeschoss, Haus Nord
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Die Bauherrschaft legt Wert auf gut möblierte Grundrisstypologien und eine handwerklich geprägte Architektur, die dauerhaft und nachhaltig ist.

So werden die privaten von den gemeinschaftlichen Räumen konsequent getrennt und die Entrées als Erweiterung der Zimmer bieten Platz für die Bedürfnisse der grossen und kleinen Bewohnerinnen und Bewohner. Der Wohnbereich wird durch die halboffene Küche gegliedert und profitiert vom einladenden Aussenraum.

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Regelgeschoss, Haus Süd
Tuna Storbild
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Schnitt, Sandacker
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Adresse
Sandacker 14, 15, 8052 Zürich

Honorarsubmission mit Projektidee 2018,
Planung und Ausführung 2019–2022

Bauherrschaft
Habitat 8000 AG

Raumprogramm
24 Wohnungen mit Einstellhalle

Architektur
Patrick Gmür, Jakob Steib, Michael Geschwentner

Projektteam Wettbewerb
Matthias Kyburz (PL), Eldina Husic, Anastasia König, Nils Knodel, Nico Brunschweiler

Projektteam Ausführung
Caroline Schartz (PL), Corinne Huwyler