2011, Claridenstrasse, Dübendorf
Siedlung Claridenstrasse, Dübendorf
Dicke mehrspännige Brummer im Split versetzt
Suburbane Stimmung trifft auf heterogene Bebauungsstruktur: So präsentiert sich der Ort, der kaum eigenschaftsloser sein könnte. Der Entwurf operiert unverkrampft mit Themen, die in vorstädtischen Siedlungsräumen die Stimmung prägen.
Die Zufahrt führt über einen mit Bäumen gesäumten Vorplatz, der die Besucherparkplätze aufnimmt und eine ebenerdige Einfahrt in die Tiefgarage ermöglicht. So wird Aushub gespart und gleichzeitig entsteht auf dem Dach der Tiefgarage ein Siedlungsplatz, der die drei Häuser adressiert.
Zwei Sechsspänner schmiegen sich mit einem Splitlevel in die Hanglage. Die Wohnungen entwickeln sich um einen zentralen Badezimmerkern, der den Grundriss räumlich gliedert und einen Shortcut für die Zimmer anbietet.
In der Attika ändert sich die Ausrichtung der Wohnräume, die durchgesteckt sind und dank der grosszügigen Raumhöhe einen hallenartigen Charakter erhalten. Möglich wird das durch den Splitlevel, der unterschiedliche Geschosshöhen erlaubt.
Das kleine Haus zelebriert das Thema des Vorstadtreihenhauses. Direkt vom Platz aus erschlossen und mit zweigeschossigen Räumen ausgestattet verströmen sie einen Hauch von Exklusivität.
Adresse
Alte Gfennstrasse, Claridenstrasse, Dübendorf
Bauherrschaft
Swiss Re AG
Raumprogramm
50 Wohnungen
Architektur
Jakob Steib, Michael Geschwentner, Matthias Kyburz
Wettbewerbsteam
Gabriel Gmür, Manuela Borges, Angela Waibel, David Altinger, Noemi Bachmann
Visualisierung
Maars