2025, Farbhof, Zürich-Altstetten

Studienauftrag Farbhofstrasse, Zürich-Altstetten, 2025

Im Westen der Stadt Zürich – am Stadtrand – hat ein Investor unternutzte Gewerbeliegenschaften gekauft. Diese werden zum Abbruch und Umnutzung zu einer Wohnsiedlung freigegeben. Zwei grosse Wohngebäude bestimmen den Entwurf und bilden einen Strassenraum, der als Begegnungszone genutzt wird. Die Bedingungen des vorfabrizierten Holzbaus bestimmen die Grundrisse.

Aus der Abbruchruine entsteht ein Pocketpark. Möglichst viele Wohnungen sind auf diesen Freiraum – das Zentrum der Siedlung – ausgerichtet. 

Die zwei Gebäude haben einen verwandten architektonischen Ausdruck. Über die Küchen und grosszügig verglasten Essbereiche entsteht ein Vis-à-vis.
Die bestehenden Gewerbebauten werden rückgebaut und als Freiräume umgestaltet. Diese “Ruinen“ werden mit Laubbäumen bepflanzt. Mit seinen Treppen, Brücken und Decks entsteht ein spektakulärer Aussenraum – das Herz der Anlage.
Die Farbhofstrasse wird dank der Hauseingänge und den Faltschiebetüren der Veloeinstellhallen zu einer Begenungszone. Der Freiraum kann vielfältig genutzt werden.
Erdgeschoss
2. Obergeschoss
Schnitt West
2.5-Zi-Wohnung an der lärmigen Badenerstrasse: An prekären Lagen müssen die Wohnungen etwas Besonderes bieten. In diesem Fall einen zweigeschossigen Innenraum.
Konstruktion der Pultdächer im 8. Obergeschoss

Adresse
Farbhofstrasse, Zürich

Bauherrschaft
AXA Leben AG

Raumprogramm
263 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten

Architektur
Patrick Gmür, Michael Geschwentner, Matthias Kyburz, Claudia Häfeli

Wettbewerbsteam
Manon Arduino, Louisa Büchs, Iya Shopova, Janosch Eggenberger, Elisabeth Schaad

Landschaft
Lars Ruge Landschaften

Visualisierung
Nora Walter Images