2026, Arealentwicklung Glatthof, Opfikon

Wettbewerb Arealentwicklung Glatthof, Opfikon, 2026

Für die Arealentwicklung Glatthof haben drei Investoren sieben Parzellen zusammengelegt. Auf Basis eines sorgfältig ausgearbeiteten Bebauungsplan entsteht ein grosszügiger Wohnhof. Zwei Grossverteiler besetzen mit Anlieferungen und Zufahrten das Erdgeschoss. 

Die anspruchsvolle Planungsaufgabe haben wir über peripher angeordnete Treppenhäuser gelöst. Die Wohnbauten fassen einen begrünten Wohnhof, der zum Mittelpunkt der Bebauung wird. Verkehrs- und Fluglärm bestimmen die Grundrisse zusätzlich. 

Dank einer austarierten Setzung der Baukörper weitet sich im ersten Obergeschoss die Dachterrasse zu einem ­grosszügigen Wohnhof.
Die städtische Dichte bedingt einen ruhigen Rückzugsort, der dem Aufenthalt gewidmet ist.
Halböffentliche Treppen und Wege führen zum und durch den Wohnhof.
Die periphere Lage der Treppenhäuser ermöglicht eine flexible Nutzung des Erdgeschosses.
Die Abstufung der Volumen nimmt Bezug zur angrenzenden Bebauung.
Erdgeschoss mit den beiden Grossverteilern
Grundriss 2. Obergeschoss
3,5-Zi-Wohnung an der lärmigen Schaffhauserstrasse: Küche und Wintergarten bilden eine schützende Schicht.
Die offenen Fassaden beleben den Strassenraum und verleihen den Häusern eine wohnliche Ausstrahlung. Im Erdgeschoss aktivieren Gewerberäume den öffentlichen Raum.

Adresse
Schaffhauser-/Rohrstrasse, Opfikon

Bauherrschaft
Eigentümergemeinschaft Glatthof

Raumprogramm
72 Wohnungen, 3100 m2 Dienstleistungs- und Gewerbeflächen

Architektur
Patrick Gmür, Michael Geschwentner, Matthias Kyburz, Claudia Häfeli

Wettbewerbsteam
Alma Kelderer, Jose Fernandez

Landschaft
Lars Ruge Landschaften

Visualisierung
Studio Miskeljin